Wirtschaftsinformatik

Was ist Wirtschaftsinformatik?

von: Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Peter Mertens, Universität Erlangen-Nürnberg. (muß man nicht unbedingt auswendig lernen 😉 )

„Gegenstand der Wirtschaftsinformatik (WI) sind Informations- und Kommunikationssysteme (IKS) in Wirtschaft und öffentlicher Verwaltung. IKS umfassen menschliche und maschinelle Komponenten (Teilsysteme). Der Begriffsbestandteil Information verdeutlicht, dass es wichtigster Zweck der Systeme ist, Aufgabenträger, seien es Menschen oder Maschinen, mit Informationen zu versorgen und das betriebliche Geschehen mithilfe von Informationen zu lenken. Das Wort Kommunikation soll aussagen, dass Information kommuniziert werden muss, damit eine Koordination zwischen den Aufgabenträgern gefördert wird.“

Betriebswirtschaft und Informatik

Betriebswirtschaft ist ein kompliziertes Fachgebiet – wie die Informatik. Wirtschaftsinformatiker sind in beiden Welten ausgebildet und verknüpfen sie. In erster Linie planen und realisieren Wirtschaftsinformatiker IT-Konzepte und Softwarelösungen. Im englischen wird die Datenverarbeitung betrieblicher Informationen Business Intelligence oder neuerdings auch Business Informatics genannt.

Der Wirtschaftsinformatiker erstellt aus den Informationen des Betriebes Geschäftsprozesse, die durch sogenannte Anwendungssysteme gesteuert werden. Einige dieser Geschäftsprozesse laufen heutzutage und in Zukunft noch mehr über das Internet.


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